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Formstoffe, Formverfahren, Produktverbesserungen

 

Der Bachelorstudiengang Angewandte Materialtechnik an der Universität Duisburg-Essen bietet den an der Giessereitechnik interessierten Studenten anhand praxisnahen Vorlesungen, vorlesungsbegleitenden Laborversuchen und Seminaren bzw. Übungen eine Möglichkeit nicht nur fachliches Wissen sondern auch wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln.

 

Die Vorlesungsinhalte gliedern sich für die einzelnen Bereiche, wie Anschnitt- und Speisertechnik, Gussfehler und Formstoffe in folgende Punkte:

 

 

Themenbereiche für die Anschnitt- und Speisertechnik:

 

Grundlagen der Speisungstechnik in Bezug auf Strömungslehre und Anschnittgestaltung, wie z.B. laminare und turbulente Strömung, Gesetze der Fluidstatik, das Newton`sche Grundgesetz für strömende Fluide, die Bernoulli`sche Gleichung für stationäre Strömung, Gestaltung von Anschnittsystemen, stationäre Strömung bei wechselnden Rohrquerschnitten, Strömung in Kanälen, Eingusssysteme, die allgemeine Anschnittgleichung, Abstufung der Querschnitte im Eingusssystem, etc.


Grundlagen der Speisungstechnik in Bezug auf grafitfreie und grafithaltige Werkstoffe, wie z.B. Kristallisation, Kristallstrukturen, Erstarrungstypen, Volumendefizit bei der Erstarrung metallischer Schmelzen, Grundlagen der Speisungstechnik, Erstarrung/Speisungsbedarf von grafithaltigen Werkstoffen, Zeitfaktor bei der Speisung, Einfluß des Impfens, Speisersetzung, speiserarmes Giessen, etc.

 

Themenbereiche für Gussfehler:

 

Gießen und Erstarren, wie z.B. Bildung von Porositäten und Oberflächenfehlern bei Gussstücken, Keimbildung, Einfluss der Abkühlbedingungen auf Oberflächenfehler, Innenporositäten durch Kristallwachstum, Blasenbildung in metallischen Legierungen, etc.


Allgemeine Klassifikation der Gussfehler nach ihrem Aussehen

 

Themenbereiche zur Erläuterung des Qualitätsbegriffs im allgemeinen und zur Qualitätssicherung innerhalb eines Betriebes:

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) der das Ziel, hat durch Integration und Weiterentwicklung von Mitarbeiterfähigkeiten d.h. durch Einbinden des Experten Wissens der Mitarbeiter vor Ort die gestellten Unternehmensziele zu erreichen.
 
FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) mit dem Zweck schon vor Produktionsbeginn d.h. in der Planungsphase alle potentiellen Fehlerquellen zu sondieren, aufzulisten und gleichzeitig eine Lösung für das auftretende Problem bereitzuhalten bevor dieses auftritt.
 

Allgemeines zur Entstehung der Lexika

 

Die auf dieser Seite eingebundenen Lexika für die Bereiche Gussfehler, Anschnitt- und Speisertechnik (Verfasser M. Hoffmann) und Formstoffe (Verfasser F. Heger) entstanden im Rahmen zweier Abschlussarbeiten des o.g. Bachelorstudiengangs.

 

 

Nähere Informationen zu FFP unter www.formstofftage.de oder per Email.

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